Was uns Jesus über sein zweites Kommen sagt

Weder Tag noch Stunde

In den letzten Jahren, Monaten und Wochen hat Gott durch viele Zeichen immer wieder bestätigt, dass das zweite Kommen von Jesus Christus sehr nahe ist. Auch im Buch Offenbarung hat Gott Johannes gezeigt, was in Kürze geschehen muss: „…um seinen Sklaven zu zeigen, was in Kürze geschehen muss; und er hat es durch Zeichen bekannt gemacht…“ (Offenbarung 1:1). Gott hat ein Interesse daran, seinem Volk zu zeigen, was in Kürze geschehen wird. Dieses Prinzip können wir in Gottes Wort immer wieder finden. Den Menschen, die mit ihm gewandelt sind, hat Gott seine Pläne kundgetan – nicht nur seine Pläne, sondern auch die Zeiten der Ausführung seiner Pläne hat Gott ihnen offenbart.

Eines der elementarsten Zeichen vor der Wiederkunft Jesu ist ein Friedensbund im Nahen Osten (vgl. Daniel 9:27). Daniel zeigt, dass es zwischen Israel und den arabischen Staaten einen Bund geben wird. Dieser Bund wird es den orthodoxen Juden erlauben, ihre Opfer auf dem Tempelberg wieder darzubringen. In den letzten Jahren, besonders seit der Präsidentschaft von Trump in den USA, sehen wir verschiedene Zeichen, dass solch ein Vertrag immer wahrscheinlicher wird. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Vertrages bis zum großen Tag des Zornes Gottes sind es genau 1260 Tage. Diese Zahl nennt uns das Wort Gottes sehr klar (vgl. Daniel und Offenbarung).

Die Gleichgültigkeit unter Gottes Volk

Wenn man allerdings mit Christen über die bevorstehende Wiederkunft Jesu spricht, wird immer wieder ein Vers aus der Bibel zitiert: „Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater“ (Matthäus 24:36). Leider ist für viele Christen das Thema mit diesem Vers schon erledigt. Der Zeitpunkt für die Wiederkunft des Herrn scheint nicht definierbar zu sein. Es scheint fast so, als wolle man sich damit entschuldigen, über die Wiederkunft unseres Herrn nicht weiter nachdenken zu müssen – man kann es ja sowieso nicht wissen.

Doch können wir wirklich so mit dem Wort Gottes umgehen, und ist das alles, was der Herr uns im Hinblick auf seine Wiederkunft sagen möchte?

Viele Hinweise auf die Wiederkunft des Herrn in der Schrift

Jesus redet viel über seine Wiederkunft – die Schrift ist voll davon, wann und wie er kommen wird. Noch im gleichen Kapitel, nur ein paar Verse später, nennt der Herr mehr Details zu seiner Wiederkunft.

„Denn wie die Tage des Noah, so wird das Kommen des Menschensohnes sein“ (Matthäus 24:37).

Der Herr gibt uns also einen klaren Hinweis auf die Tage Noahs. Doch wie war es in den Tagen Noahs?

Die Geschichte von Noah beginnt schon bei Henoch. Gott hat Henoch das Gericht (die Sintflut), das über die ganze Erde kommen sollte, bereits vorhergesagt. Den Zeitpunkt hat Gott Henoch jedoch nicht genannt. Gott teilte ihm aber mit, dass das Kommen der Sintflut mit dem Tod seines Sohnes Methuselahs einhergeht. Wann Methuselah sterben würde, war ihm jedoch nicht klar – er starb im Alter von 969 Jahren. Nach der Ankündigung des Gerichts wandelte Henoch aber mit Gott und wurde letztlich entrückt. Sicherlich hatte Gottes Ankündigung eine starke Wirkung auf den Wandel Henochs. Während Henoch keine Details über die Art und den Zeitpunkt des Gerichts wusste, hat Gott Noah seinen Plan ausführlich wissen lassen. Noah sollte eine Arche bauen.

Je näher die Zeit, desto genauer Gottes Offenbarung

„Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen; denn die Erde ist durch sie mit Frevel erfüllt, und siehe, ich will sie samt der Erde vertilgen! Mache dir eine Arche aus Tannenholz; in Räume sollst du die Arche teilen und sie innen und außen mit Pech überziehen.“ (1.Mose 6:13-14)

„Denn siehe, ich will die Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das Lebensodem in sich hat, zu vertilgen unter dem ganzen Himmel; alles, was auf der Erde ist, soll umkommen!“ (1.Mose 6:17)

Den Tag noch die Stunde wusste Noah anfangs noch nicht. Je näher die Flut kam, desto mehr Details hat Gott Noah offenbart.

Denn es sind nur noch sieben Tage, dann will ich es regnen lassen auf der Erde, 40 Tage und 40 Nächte lang, und ich will alles Bestehende, das ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen“ (1.Mose 7:4)

Kurz vor der Flut hat Gott Noah den genauen Tag wissen lassen, an dem das Gericht kommen wird.

Als Jesus vor ca. 2000 Jahren zu seinen Jüngern sagte, „um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand… (Matthäus 13:32), konnte er noch nicht sagen, wann seine Wiederkunft sein würde. Hätten seine Jünger gewusst, dass es noch 2000 Jahre bis zu seinem zweiten Kommen dauern wird, wären sie sicherlich wieder fischen gegangen. Zudem war es Jesus als Menschen vor seiner Auffahrt zum Thron noch nicht klar, wann seine Wiederkunft sein wird. Nun sitzt er jedoch auf dem Thron und möchte uns die Zeichen für sein Kommen wissen lassen – damit wir uns vorbereiten.

Heute jedoch ist es wie in den Tagen Noahs: Je näher der Tag kommt, desto mehr Details wird uns Gott zeigen. Gott möchte, dass wir vorbereitet sind auf den Tag, an dem Christus kommen wird, um die Erstlinge zu holen.

Mögen wir uns alle vorbereiten – die Zeit ist nahe!

Errettung in Jesus durch Glaube & Taufe

Zustand des Menschen

Die Bibel zeigt uns den Zustand der Menschheit:

Alle Menschen haben gegen Gott gesündigt und dienen der Sünde als Sklaven. Und: „Der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Römer 6:23). Was immer ein Mensch auch tut, vor Gott ist niemand gerecht. „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer“ (Römer 3:10). Bleibt der Mensch in diesem Zustand, hat er keinen Anteil an Gottes ewigem Leben und wird verdammt werden.
Das bedeutet den ewigen Tod im Feuersee (2.Thessalonicher 1:8-9).

Errettung durch Glaube und Taufe

Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus 2:4). Durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus erlangt der Mensch Vergebung der Sünden und bekommt das ewige Leben. „Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16:16).
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater außer durch mich
“ (Johannes 14:6).
Wenn du Gott als Vater kennenlernen möchtest, dann ist der Glaube an Jesus Christus und das Abwenden von deiner Sünde der einzige Weg. Das sichtbare Zeichen dieses Glaubens ist die Taufe. Glaube und Taufe gehören demnach untrennbar zusammen. Durch sie sind wir nicht länger Sklaven der Sünde, sondern werden zu Dienern Gottes.

Unsere Berufung — ein Königreich von Priestern

Die Bestimmung eines erretteten Menschen ist, Gott als Priester zu dienen. Die Bibel zeigt, dass ein solcher nicht mehr nach seinem eigenen Willen lebt, sondern sich für Gott reinigt, heiligt, und IHN liebt. Er steht in einer innigen Gemeinschaft mit Gott, seinem Vater. Sein ganzes Leben bringt Gottes Wesen mehr und mehr zum Ausdruck. Er dient Gott, indem er IHN, mit geistlichen Opfern anbetet durch Jesus Christus (vgl. 1.Petrus 2:5). Dies sind Veränderungen (z.B. Verhalten, Denken, Absichten), die durch die Zusammenarbeit mit Christus gewirkt wurden. Im Alltag ist ein Priester darauf bedacht durch Christus zu leben. Durch solche Menschen wird Gott verherrlicht. Sie werden zu seinem ewigen Königreich auf dieser Erde gehören.
Warte nicht, lass dich retten! Das ist deine Bestimmung!