Kurzvideo: Zeitpunkt der Entrückung

Viele Christen sind sich nicht im Klaren darüber, wann die Entrückung stattfinden wird. Es gibt viele Theorien über den Zeitpunkt: Vor der Trübsal, in der Trübsal oder nach der Trübsal? Werden alle Christen entrückt oder nur ein Teil? In diesem Kurzvortrag wird anhand vieler Bibelstellen gezeigt, wann Gott die Gläubigen zu sich holen wird und wie sich jeder einzelne auf die Zeit der Entrückung vorbereiten kann. Die Zeit ist nahe!

Die Priesterweihe

Die meisten Christen haben den aufrichtigen Wunsch, sich Gott hinzugeben und etwas für ihn zu tun. Wenn wir zum Beispiel den großen Bedarf bei der Ausbreitung des Evangeliums oder am Dienst an unseren Nächsten sehen, reagieren wir vielleicht zunächst mit folgendem Gebet: „Herr, ich gebe mich dir. Hier bin ich, sende mich.“ Wenn wir aber die Priesterweihe in 3. Mose 8 betrachten, sehen wir, dass es gar nicht so einfach ist, dem heiligen Gott als Priester zu dienen. Dort ist ein siebentägiger Prozess beschrieben, den die Priester zur Zeit des Alten Bundes durchlaufen mussten, um für den Priesterdienst vorbereitet zu werden. Wie steht es mit uns heute, den Gläubigen im Neuen Bund? Auch für uns gilt diese Priesterweihe, wenn wir Gott priesterlich dienen möchten! Der einzige Unterschied ist, dass es heute im Neuen Bund um die geistliche Wirklichkeit dieser Weihe geht. In jeder Einzelheit und in jedem Schritt der Priesterweihe in 3.Mose 8 müssen wir Christus sehen und erfahren. Ansonsten ist unsere Hingabe an Gott nicht ausreichend und nicht von Dauer.

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Christus, unser Hohepriester und die Priesterschaft

Der Hebräerbrief zeigt uns, dass Jesus der große, himmlische Hohepriester ist, der König der Gerechtigkeit und König des Friedens. In Kapitel 8:1-2 heißt es: “Die Hauptsache aber bei dem, wovon wir reden, ist: Wir haben einen solchen Hohepriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät in den Himmeln als Diener des Heiligtums, nämlich des wahren Zeltes, das der Herr aufgerichtet hat und kein Mensch.“ Der Herr sitzt also nicht nur als König auf dem Thron. Vielmehr ist er für uns Gläubige der große Hohepriester. Als dieser Hohepriester trainiert er uns, seine heilige Priesterschaft zu sein. Er hilft uns nicht nur in unseren persönlichen Dingen. Als Hohepriester will er uns in besonderer Weise in den Dingen helfen, die Gott betreffen. Was für Dinge sind das? Vor allem die Priesterschaft, nämlich, wie wir Gott als Priester dienen können.
Die Bibel zeigt uns sehr deutlich, dass die Priesterschaft Gottes ursprünglicher und unveränderlicher Plan für die Gläubigen ist (vgl. 2.Mose 19:6; Offenbarung 1:6; 5:10). Er möchte, dass wir Könige und Priester sind. In 1.Petrus 2:5 heißt es: „Werdet auch ihr aufgebaut als lebendige Steine zum geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer.“ Das Haus des lebendigen Gottes ohne eine heilige Priesterschaft, die Gott durch geistliche Opfer die Anbetung bringt, ist undenkbar. Es ist nicht ausreichend, nur zum Gebet oder zum Singen zusammenzukommen. Der Priesterdienst besteht auch nicht aus der Schaffung verschiedener Dienstgruppen wie zum Beispiel dem Musikdienst. Gott will, dass wir ihm als Priester geistliche Opfer darbringen. Und genau dazu will uns Jesus Christus als der große Hohepriester anleiten.
Wie sieht die Anbetung konkret aus? Zur Zeit des Alten Bundes haben die Priester dem Volk geholfen, Gott die Opfer darzubringen. Für die Zeit des Neuen Bundes hat Jesus gesagt: „Es kommt eine Stunde und ist schon jetzt, da die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden“ (Johannes 4:23). Gott möchte heute keine Tieropfer mehr. Sie sind nicht die Wirklichkeit. Sie sind nur Bilder von dem, was Gott wirklich haben möchte. Als Jesus kam, begann die wahre Anbetung, nämlich im Geist und in der Wirklichkeit. Christus ist die Wirklichkeit aller Tieropfer.
Es ist Gottes Wunsch, dass wir Christus in einer sehr spezifischen Weise erfahren. Als Priester kommst du in die Erfahrung all dessen, was von Christus in der ganzen Heiligen Schrift geschrieben ist. Die Priesterschaft schließt alle geistlichen Erfahrungen mit ein. Und wie damals die von Gott eingesetzten Feste für sein Volk der Anlass der Anbetung war, so sind sie uns heute von Gott zur geistlichen Erfahrung gegeben (vgl. 1.Korinther 5:7-8). Heute kommen wir am Tag des Herrn zum Fest zusammen, im Haus des lebendigen Gottes, und opfern ihm geistliche Opfer – die wahre Anbetung für unsern Gott, den Vater.

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